In den vergangenen Tagen haben meine Enkel und ich gemeinsam Brombeeren gepflückt. Da die Brombeeren bei uns nicht alle zur gleichen Zeit reif sind haben wir die reifen Früchte gepflückt und vorübergehend eingefroren. Als wir jetzt am Sonntag eine ganze Menge zusammen hatten, haben wir sie in köstliche Marmelade verwandelt. Die kleinen Hände meiner Enkel waren genauso fleißig wie meine. Solche Momente sind unbezahlbar für mich – und das Ergebnis? Ein Glas voller Liebe und Geschmack.

Unser Rezept für Brombeermarmelade
Wir hatten 1,74 kg wunderschöne, reife Brombeeren – aus unseren Gärten. Für die perfekte Konsistenz und Süße verwendeten wir:
- 560 g Kristallzucker
- 35 g Apfelpektin
- Saft einer frisch gepressten Bio Zitrone
Die Früchte kamen in den Topf, wurden unter ständigem Rühren erhitzt, und als die Masse zu kochen begann, stellten wir die Uhr auf 7 Minuten. Währenddessen wurde weiter gerührt – mit viel Liebe und ein bisschen Geduld. Nach dem letzten Geschmackstest (es fehlte nichts!) füllten wir die heiße Marmelade in vorbereitete, saubere Gläser ab und verschlossen sie sorgfältig.


Der letzte Schliff
Jedes Glas kam anschließend in das kühle Backrohr – zum Nachdampfen und langsamen Auskühlen. Sobald sie kalt waren, bekam jedes Glas noch ein hübsches Etikett.

Freude teilen – Marmelade verschenken
Wir freuen uns schon darauf, unsere selbstgemachte Marmelade auf frisches Butterbrot zu streichen – ein Genuss, der Kindheitserinnerungen weckt. Und vielleicht verschenken wir auch das eine oder andere Glas. Denn beim Schenken gibt es bekanntlich zwei, die sich freuen: der, der schenkt, und der Beschenkte.
Ausblick: Tage der offenen Tür
Unsere Marmeladenküche hat schon viele Sorten hervorgebracht – und es werden noch einige folgen. Bei unseren Tagen der offenen Tür im nächsten Jahr wird es wieder Kostproben geben. Wer vorbeikommt, darf sich auf süße Überraschungen freuen!