Vor 15 Jahren habe ich eine Entscheidung getroffen, die alles verändert hat. Ich kehrte der Intensivlandwirtschaft den Rücken, kündigte den Pachtvertrag für meine Ackerflächen und ließ der Natur freien Lauf. Aus einem Mais- und Wintergetreideacker wurde ganz ohne Zutun ein lebendiges Stück Grünland.
Natürlich habe ich anfangs ein wenig eingegriffen – Pflanzen wie den breitblättrigen Ampfer oder die Ackerkratzdistel wollte ich nicht behalten. Aber ehrlich gesagt: Das war mir auf Dauer zu langweilig. Also begann ich Obstbäume zu pflanzen – ohne zu ahnen, dass daraus eine Leidenschaft wird. Nach einigen Ausbildungskursen darf ich mich heute stolz „Obstsorten-Erhalterin“ nennen.

Und heuer, nach über zehn Jahren, sieht es zum ersten Mal nach einer richtig schönen Ernte aus – sofern uns der liebe Gott vor Hagel bewahrt.
Die ersten Früchte, die ihren Weg in Marmeladegläser fanden, waren Ribisel in Rot und Schwarz, Stachelbeeren, Maulbeeren, Felsenbirnen und Spendling. Die Apfelernte beginnt mit dem Klarapfel, es folgen Sommerregent, Gravensteiner und viele andere Sorten.


Das Beste: Diese Ernte kommt ganz ohne Spritzmittel, ohne Dünger und ohne stressigen Obstbaumschnitt aus. Die Natur zeigt mir, dass es auch anders geht – nachhaltiger, ruhiger und trotzdem ertragreich. Meine Äpfel und Birnen werden sowohl als Tafelobst als auch als Wirtschaftsobst verwertet.

🍎 Wenn du Interesse an einer bestimmten Sorte hast, melde dich gerne bei mir! Wenn genug vorhanden ist, gebe ich gerne etwas ab – denn Teilen gehört für mich genauso zum natürlichen Kreislauf wie das Warten.
Welche Bäume, Sträucher und Kräuter bei uns alles zu finden sind kannst du auch gerne in unserem Pflanzenverzeichnis nachlesen.
