Liebe Katzen- und Hundebesitzer Der Frühling lockt uns alle hinaus: Spaziergänge, Ausflüge, Sonne tanken. Doch während wir die warme Jahreszeit genießen, beginnt für viele Wildtiere die sensibelste Phase des Jahres – die Zeit der Geburt und Aufzucht.
Jetzt wird neues Leben geboren
Nicht nur Pflanzen sprießen neu, auch viele heimische Tiere bringen ihren Nachwuchs zur Welt:
- Feldhasen setzen ihre Jungen einzeln und gut versteckt in die Landschaft, damit jedes Häschen eine Chance hat zu überleben.

- Bodenbrüter wie Fasan, Stockente, Wachtel, Rebhuhn und Feldlerche müssen ihre Nester gegen schlechtes Wetter – und gegen Fressfeinde wie Fuchs, Marder und leider auch freilaufende Katzen – schützen.
- Rehe beginnen im Mai mit der Setzzeit. Die Geißen brauchen viel Ruhe, um ihre Kitze zu versorgen und gleichzeitig selbst genug Nahrung aufzunehmen.

- Singvögel, die aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt sind, bauen ihre Nester an Waldrändern und Bächen und suchen dort unermüdlich nach Futter für ihre Jungen.
Warum Rücksicht jetzt so wichtig ist
Die Jungtiere sind in den ersten Wochen besonders verletzlich. Ein kurzer Schreckmoment, ein aufgescheuchtes Reh, ein zerstörtes Nest – all das kann für den Nachwuchs lebensbedrohlich sein.
Darum meine herzliche Bitte:
- Hunde in dieser Zeit unbedingt an die Leine nehmen.
- Spaziergänge möglichst auf Wegen und Straßen bleiben.
- für freies Laufen bitte eingezäunte Hundewiesen nutzen.
- Katzen in dieser Zeit im Haus oder in einer gesicherten Voliere / Garten halten.
Wildtiere haben das gleiche Recht auf Leben wie unsere geliebten Haustiere. In nur drei Monaten ist die kritischste Phase vorbei: Die Jungvögel können fliegen, Rehkitze und junge Hasen sind mobil und deutlich weniger gefährdet.
Danke für eure Rücksicht
Ich möchte mich bei allen bedanken, die in dieser wichtigen Zeit aufmerksam und respektvoll handeln. Jede Rücksichtnahme hilft, unseren heimischen Tieren einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.