Skisprungschanze – ein Stück Köflacher Geschichte bewahren

Es ist kaum zu glauben – doch gerade jetzt, wo die Olympischen Winterspiele in Italien vor der Tür stehen und die Welt über Ski, Schnee und Rekorde spricht, lohnt sich ein Blick zurück auf eine besondere Geschichte aus unserer eigenen Region: die Zeit, als in Köflach tatsächlich eine Skisprungschanze stand.

Viele kennen diese Episode nur aus Erzählungen, manche haben vielleicht die alten Fotos gesehen – und für einige war sie sogar ein Teil ihrer Kindheit oder Jugend. In meinen bisherigen Beiträgen (12.01.2022 19.01.2022, 15.02.2023 mit vielen tollen Fotos, 17.01.2024 ) habe ich bereits beschrieben, wie mitten im Bereich der heutigen Streuobstwiese und Teichanlage waghalsige Springer ihre Sprünge wagten. Was damals für Begeisterung und Staunen sorgte, wirkt heute fast unwirklich – doch umso schöner ist es, diese Erinnerungen lebendig zu halten.

Reste einer Ski-Sprung Schanze

Gerade jetzt, wo die internationale Aufmerksamkeit auf den Wintersport gerichtet ist, möchte ich diese Köflacher Geschichte noch einmal hervorholen. Nicht nur, weil sie außergewöhnlich ist, sondern auch, weil sie zeigt, wie sehr sich ein Ort im Laufe der Jahrzehnte verändern kann – und welche Geschichten manchmal in Vergessenheit geraten.

alter Zeitungsartikel
Alter Zeitungsartikel über das 1. Skipringen in Köflach mit Voksfest-Stimmung – Archiv Sieglinde Pachatz
Plan 1 der Ski-Sprunganlage Köflach 1953

Vielleicht gibt es in deiner Familie noch jemanden, der selbst dort zugesehen hat, der etwas zu erzählen weiß oder dem sogar noch alte Schnappschüsse oder Erinnerungsstücke geblieben sind. Solche kleinen, persönlichen Geschichten sind oft der schönste Teil unserer regionalen Vergangenheit.

Ski-Springen in Köflach mit Sicht auf die 12 Apostel

Weißt du noch…?

Darum meine Bitte und Einladung: Sprich mit Eltern, Großeltern oder Nachbarn darüber. Vielleicht kommt dabei etwas ans Licht, das bisher verborgen war. Und wenn ja – teile es gerne mit uns! Ob per E‑Mail oder Kommentar: Jede Erinnerung, jede Anekdote, jedes Foto hilft dabei, ein Stück Köflacher Geschichte wieder sichtbar zu machen.

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