Ein Winter Besuch in Piber

Ein Winter-Besuch in Piber

Heute möchte ich Dir von meinem Winterbesuch in Piber erzählen. In unserem Weihnachtsurlaub hatten wir Zeit und Gelegenheit um in Piber an einer Gestütsführung teilzunehmen. Für mich war es etwas ganz besonders, oft habe ich schon an einer Gestütsführung teilgenommen, mit Gästen aus aller Welt, doch diesmal war meine eigene Familie mit dabei.

Die Autofahrt von uns zu Hause nach Piber hat kaum länger als 5 Minuten gedauert. Am Parkplatz angekommen sind wir direkt rauf in das Gestüt gegangen, wo von 1.11.2017 – 23.03.2018 täglich um 11 Uhr und um 14 Uhr eine Gestütsführung stattfindet. Die Führung geht dann direkt bei der Kassa los. In der kurzen Wartezeit haben die Kinder am Spielplatz noch diverse Holzspielsachen und Klettergerüste ausgetestet.

Gestüt Piber mit Schloss - Foto: Thomas Burchhart
Gestüt Piber mit Schloss – Foto: Thomas Burchhart

Dann geht es aber durch eine Stalltüre, vorbei an schönen großen Boxen mit viel Sägespäne-Einstreu in den Gestütsinnenhof. Hier konnten wir die ersten Lipizzanerstuten die sich derzeit in der Ausbildung befinden bestaunen. Im Rahmen der Führung konnten wir dabei einen kleinen Einblick in die Zucht, Aufzucht, Haltung, Ausbildung und Leben der weltberühmten Lipizzaner erhalten.

Lipizzanerstuten in Ausbildung im Innenhof - Foto: Thomas Burchhart
Lipizzanerstuten in Ausbildung im Innenhof – Foto: Thomas Burchhart

Weiter ging die Führung in einem Fohlenstall, Fohlen gab es leider jetzt noch keine zu bestaunen, doch ab Anfang Februar werden dieses Jahr wieder rund 40 Fohlen erwartet und wir haben uns schon jetzt fest vorgenommen dann noch mal nach Piber zu fahren um die nächste Generation erleben zu dürfen. 

In der Schauschmiede wurde in einem kurzen Film die Arbeit des Hufschmieds gut erklärt. Mein kleiner Sohn hatte dafür noch kein Interesse, aber wir haben uns einfach vor der Schmiede aufgehalten und uns die Pferde im Auslauf genauer angeschaut.

Lipizzaner im Auslauf - Foto: Thomas Burchhart
Lipizzaner im Auslauf – Foto: Thomas Burchhart

Bevor die Führung dem Ende zu ging, wurden wir in einen Hengstenstall mit sogenannten Pensionisten geführt. Hier durften wir auch den weltweit ältesten registrierten Lipizzaner Hengst „Neapolitano Nima“ (der älteste in den offiziellen Zuchtbüchern registrierte Lipizzaner – mit 40 Jahre im Jahr 2019 gestorben) besuchen. Nima wie er von dem Pferdepfleger liebevoll genannt wurde war lange Zeit in der Spannischenhofreitschule in Wien, durfte seinen Lebensabend in Piber zu Hause (seinem Geburtsort) verbringen.

Dann ging es weiter vorbei an der Reithalle hin zum großen Laufstall, wo die werdenden Mutterstuten im Auslauf waren. Für die Kinder war es sehr interessant welche unterschiedlichen Färbungen es bei weißen Pferden gibt.

Lipizzanerstuten - Mütter von morgen - im Auslauf - Foto: Thomas Burchhart
Lipizzanerstuten – Mütter von morgen – im Auslauf – Foto: Thomas Burchhart

Den Abschluss nahm der Rundgang in der Wagenremise, wo verschiedenste Kutschen und Schlitten ausgestellt waren und wir am Ende sogar die Kutsche mit der wir zu unserer Hochzeit gefahren sind entdecken konnten.

Es war ein schöner Ausflug und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch und vielleicht bekommen wir dann schon das eine oder andere schwarze, braune oder graue Fohlen zu Gesicht.

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Unsere anderen Beiträge über bzw. mit Bezug auf Piber 7 Tage als Urlauber in Köflach – in meiner alten Heimat oder Spaziergang zu den Lipizzanern bzw. zum Muttertag in Piber – die Lipizzaner-Kinderstube.

  1. Sehr toll geschriebener Bericht und schöne Fotos!
    Liebe Grüße aus dem Harz

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